Atta Troll. Ein Sommernachtstraum
Text by Heinrich Heine (1797-1856)
Caput XX - français
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XXVI | XXVII

| Sonnenaufgang. Goldne Pfeile Schießen nach den weißen Nebeln, Die sich röten, wie verwundet, Und in Glanz und Licht zerrinnen. Endlich ist der Sieg erfochten, Der Gevögel laute Sippschaft In der ersten Morgenfrühe Suchte ich die Zeit zu töten Endlich müd' und traurig sank ich Die mit wunderlichem Plätschern Es ergriff mich wilde Sehnsucht Oh, ihr holden Nachtgesichte, Unter alten Tempeltrümmern, Nur in mitternächt'gem Dunkel Auch die schöne Fee Abunde Dieses Eiland liegt verborgen Niemals ankere dort die Sorge, Niemals dringt dorthin das blöde Dort, in ungestörtem Frohsinn, Lachend geht sie dort spazieren Aber du, Herodias, Starren Leichenschlaf am Tage Und du folgst dem wilden Heerzug Welche köstliche Gesellschaft! Denn ich liebe dich am meisten! Ja, ich liebe dich! Ich merk es Liebe mich und sei mein Liebchen! Bin so recht der rechte Ritter, Hapert's doch mit meiner eignen Nimm mich an als deinen Ritter, Jede Nacht, an deiner Seite, Werde dir die Zeit verkürzen Ja, am Tage sitz ich weinend Alte Juden, die vorbeigehn, |

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